Ballsport

Nichts verbindet Koordination, Ausdauer und Kraft so wirksam wie Ballsport. Konzentration, Teamplay und Reaktionsvermögen werden dabei ebenso spielend trainiert wie Herz-Kreislauf-System und Bewegungsapparat. Ob Ligamannschaft oder Freizeitsport mit Freunden: Alles kommt in Bewegung, der Körper wird straffer, elastischer und widerstandsfähiger. Liga-Ballsport wird von örtlichen Sportvereinen angeboten und erfordert sportliche Konstitution und richtige Technik, um Knie- und Sprunggelenke nicht zu überlasten. Als moderater Freizeitsport lassen sich Ballsportarten jedoch bis ins Alter praktizieren. Nicht nur der Körper legt dabei zu, sondern auch Sozialkompetenz und Selbstbewusstsein. Hier die vier beliebtesten Disziplinen.

Basketball: Höhenflüge im Quintett
Basketball gilt als virtuos, denn auf dem Weg zum gegnerischen Korb, werden komplexe Dribblings, Pässe und Korbwürfe aus der Luft gezaubert. Jeweils fünf Spieler kämpfen in vier Mal zehn Minuten um den Sieg, wobei die tatsächliche Spielzeit gestoppt wird. Man muss dazu kein Hüne wie Dirk Nowitzki sein, denn wichtiger ist Ballgefühl, Schnelligkeit und Teamplay. Mit häufig über hundert Angriffen und 50 Korbtreffern pro Spiel wird es dabei nie langweilig. Freiwurftreffer zählen einen Punkt, normale Korbtreffer zwei Punkte und erfolgreiche Korbwürfe außerhalb der Dreipunktelinie drei Punkte. Weitere Infos: www.basketball-bund.de

Handball: Blitzangriff mit Körpereinsatz
Der Weltmeistertitel 2007 mit Bundestrainer Hainer Brand hat Handball auf den Gipfel der Popularität gebracht. Heute trainieren in Deutschland über 800.000 Handballer/innen in Vereinen. Dabei spielen jeweils zwei Mannschaften à sieben Spieler zweimal 30 Minuten gegeneinander. Mit viel Körpereinsatz und schnellen Angriffen, Pässen und Torwürfen zählt Handball zu den ambitionierten Ballsportarten. Auch Feld- und Beachhandball finden immer mehr Anhänger. Weitere Infos: www.deutscherhandballbund.de

Hockey - Bodenhaftung mit Speed
In den meisten Kulturen der Welt sind Hockeysportarten Tradition, seit 1908 auch olympische Disziplin. Zwei Mannschaften von je elf (Feldhockey) bzw. sechs (Halle) Spielern versuchen dabei, den Ball im jeweils gegnerischen Tor zu platzieren. Dabei sind sie ständig in Bewegung und trainieren vor allem Koordination, Ausdauer und Geschicklichkeit. Ein Spiel dauert mindestens zweimal 30 Minuten. Weitere Infos: www.deutscher-hockey-bund.de

Volleyball - Schlagabtausch über den Köpfen
Ende des 19. Jahrhunderts vom Amerikaner William G. Morgan erfunden, begegnet uns Volleyball heute allerorts. Zwei Mannschaften mit je sechs Spielern pritschen (über dem Kopf), baggern (vor dem Oberkörper) oder schmettern den Ball dabei über das Netz in die gegnerische Spielfeldhälfte. Maximal drei Ballkontakte sind dazu erlaubt. Berührt der Ball in der eigenen Hälfte den Boden, erhält der Gegner einen Punkt. Mit 25 Punkten ist der Satz gewonnen, mit drei Sätzen das Spiel. Viele Sprünge, Stopps und Spurts machen Volleyball zu einer reaktionsschnellen und koordinativ anspruchsvollen Disziplin. Dies gilt auch für Beach-Volleyball, das spätestens mit Olympia 2012 zur beliebtesten Strandsportart wurde. Zwei gegen zwei oder in größerer Gruppe, können Sie sich dabei richtig auspowern. Weitere Infos: www.volleyball-verband.de

Unsere Tipps für Ballsportler

  • Vermeiden Sie unverhältnismäßigen Körpereinsatz: Besser unverletzt als siegreich vom Spielfeld gehen.
  • Trainieren Sie zur Vermeidung einseitiger Belastung beide Arme und Beine gleichermaßen.
  • Wärmen Sie sich vor dem Sport ausreichend auf.
  • Schützen Sie sich nach Bedarf durch Knie-, Ellenbogenschoner.
  • Spaßfaktor und Gemeinschaft stehen im Vordergrund.
  • Gönnen Sie sich ergänzend Ganzkörpersport wie Schwimmen, Fitnesstraining und Rumpfaufbau.

Text: www.text-gesundheit.de

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