Erkältungszeit

Vorbeugen durch Händewaschen
Die meisten Krankheitserreger werden über die Hände und dort, wo viele Hände zusammenkommen, übertragen: an Türklinken, Haltegriffen in öffentlichen Verkehrsmittel, Schaltern, etc. Deshalb sollten Sie besonders in der Erkältungszeit darauf achten, regelmäßig die Hände mit warmem Wasser und Seife zu waschen. So werden Keime nicht unnötig weitergetragen. Danach gut abtrocknen und eincremen, so setzt es der Haut am wenigsten zu.

Erkältungszeit

Abhärten - Verwöhnen inklusive
Sauna, Wechselduschen und Kneippgüsse bringen das Immunsystem auf Trab. Zwar kostet der kalte Guss nach der warmen Dusche am Morgen ein gehöriges Maß an Überwindung, doch die Wirkung ist phänomenal. Die zuvor durch die Wärme geweiteten Blutgefäße und Poren, ziehen sich im kalten Wasser rasch wieder zusammen. Und das vergessen diese dann auch nicht, wenn es nach draußen in die kalte Herbstluft geht. Der Körper kann besser mit dem Wechsel von der warmen Wohnung zur kalten Herbstluft umgehen. Und wenn Sie sich mal richtig verwöhnen wollen, gönnen Sie sich einen Wellnesstag mit Wohlfühlmassage in der Sauna.

Regelmäßige Frischluftzufuhr
Frische Luft ist immer gut, denn trockene Heizungsluft macht es unseren Schleimhäuten schwer, Keimen dafür umso einfacher. Also Fenster auf und die verbrauchte Raumluft gegen frische austauschen. So werden Erkältungserreger hinaustransportiert und der Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Das belebt und kurbelt den Stoffwechsel an und befeuchtet außerdem die Schleimhäute. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von zucker- und alkoholfreien Getränken wie Mineralwasser, ungesüßtem Tee und Saftschorlen unterstützt die Befeuchtung der Schleimhäute zusätzlich!

Sich gesund futtern mit den Ampelfarben!
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist das A und O für einen belastbaren Körper. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen, Vitamin C und vielen sekundären Pflanzenstoffen. Treiben Sie es bunt und kombinieren Sie bei Obst und Gemüse immer wieder die Ampelfarben. So tun Sie nicht nur Ihrem Gaumen einen Gefallen, sondern werden auch mit vielen verschiedenen Vitalstoffen versorgt, die unseren Körper bei der Infektabwehr unterstützen und helfen, Viren und Bakterien abzutöten. Und das ganz ohne Pülverchen und Pillchen. Schauen Sie in unsere Rezeptdatenbank: Hier finden Sie viele leckere Rezepte, mit denen Sie sich gesund essen können.

Bewegung - am besten draußen
Sport, am besten an der frischen Luft, hilft nicht nur Stress abzubauen - sanftes Ausdauer- und moderates Muskelaufbautraining aktivieren auch die weißen Blutkörperchen, die in den Körper bereits eingedrungene Erreger bekämpfen. Doch nicht übertreiben! Auspowern bis zur Erschöpfung kann das Gegenteil bewirken und Sie werden anfälliger für Infekte.

Ausreichend Schlaf!
Stress, Schlafmangel und Ärger zerrt nicht nur an den Nerven, sondern auch an unserer Immunabwehr. Regelmäßige Erholungsphasen verhelfen Körper und Seele zu mehr Ausgeglichenheit. Sieben bis acht Stunden Schlaf sollten es pro Nacht schon sein. So sind wir weniger infektanfällig. Gönnen Sie sich jeden Tag mal eine richtige Verschnaufpause vom stressigen Tagesgeschäft. Kurse für Yoga, Entspannungsübungen wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation können unterstützend wirken und werden vielerorts von der VHS und den Krankenkassen angeboten.

Und sollte Sie doch mal eine Erkältung erwischt haben: Gehen Sie früh ins Bett, trinken Sie einen heißen Ingwertee mit etwas Vitamin-C-Pulver und gönnen Sie sich Ruhe. Bei Fieber oder Schmerzen: ab zum Arzt!

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