Erkunden Sie Ihre Wünsche

Das Problem mit den Bedürfnissen liegt darin, dass wir stets eine Vielzahl von Bedürfnissen gleichzeitig haben. Die allermeisten davon sind uns gar nicht richtig bewusst. Außerdem müssen wir davon ausgehen, dass einige unserer Bedürfnisse sich widersprechen. Die Konsequenz kriegen wir zu spüren, wenn wir mal wieder etwas ganz anderes tun, als das, was wir eigentlich beabsichtigt hatten. Also wenn wir zum Beispiel wieder im Sessel sitzen bleiben, anstatt den geplanten Abendspaziergang zu unternehmen.

Fernsehen oder spazieren gehen?
Warum siegt die Trägheit so häufig über die guten Vorsätze? Oft liegt es an den Vorhaben selbst. Das Spazierengehen ist vielleicht einfach nicht attraktiv genug, um uns vom Sofa wegzulocken. Tatsache ist: Nur die wichtigsten Bedürfnisse können zu einem Motiv reifen, das zu einem bestimmten Verhalten antreiben.

Finden Sie die starken Bedürfnisse heraus
Um Ihre Aktivitätsbedürfnisse näher zu definieren, müssen Sie sich nicht einmal aus dem Sessel erheben. Sie müssen sich nur vorstellen, wie Sie aktiv sind, wie Sie durch die freie Natur joggen, wie Sie an einem schönen Tag Rad fahren oder einfach nur flott spazieren gehen. Sie können diese Bilder in Ihrem Kopf entstehen lassen. Mit einiger Übung können Sie gleich einen ganzen Film ablaufen lassen und spüren, wie es Ihnen bei dem (vorgestellten) Verhalten ergeht.

Gehen Sie auf Traumreise
Mit der Traumreise können Sie Gefühle erzeugen, ohne das Verhalten wirklich werden zu lassen. Die Gefühle zeigen Ihnen, welche Bedürfnisse Ihnen persönlich wichtig sind, bei welchen Vorstellungen die positive Stimmung eintritt und bei welchen nicht. Spielen Sie die Traumreise mit verschiedenen Sportarten durch und achten Sie darauf, bei welcher Sportart Sie besonders positiv reagieren. Das könnte Ihr Sport sein! Wenn Sie noch Inspirationen für Ihre Traumreise brauchen, schauen Sie auf die Tabelle Sportarten im Überblick, hier sind verschiedene Aktivitätsmöglichkeiten vorgestellt.

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