Erste Hilfe bei Kopfschmerzen

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz

Die häufigsten Formen von Kopfschmerzen sind Spannungs-kopfschmerzen und Migräne. Beide können unterschiedliche Auslöser haben, oft jedoch bleibt die genaue Ursache ungeklärt. Da ist es am besten, für sich persönlich herauszufinden, was die größte Schmerzlinderung bringt. Denn auch jenseits der handelsüblichen Kopfschmerztabletten lässt sich einiges machen.

Die häufigste Ursache: Wassermangel

Schon im Vorfeld können Sie versuchen, möglichen Auslösern aus dem Weg zu gehen und mit simplen Maßnahmen die nahenden Kopfschmerzen abzuwenden. Hierbei ist das richtige Trinkverhalten der wichtigste Punkt. Wer dem Körper zu wenig Flüssigkeit, sprich: Wasser, zuführt, gefährdet die Sauerstoffversorgung der Zellen. Dieser Mangel macht sich dann durch ein trockenes Gefühl im Mund und eben durch Kopfschmerzen bemerkbar. Trinken Sie deshalb mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag, bei körperlicher Anstrengung noch mehr - so können Kopfschmerzen erst gar nicht entstehen. Sind die Kopfschmerzen schon da, verschwinden sie oft nach dem Genuss von 0,5 bis 1 Liter Wasser innerhalb einer halben bis einer Stunde wie von selbst. Am besten trinken Sie Mineralwasser, zum Beispiel Hirschquelle VITAL, da es den natürlichen Wasserhaushalt nachhaltig auffrischt und den Körper mit wichtigen Mineralstoffen wie Calcium und Hydrogencarbonat versorgt, ohne überflüssige Stoffe wie Zucker, Fette oder Koffein zu enthalten. Auch beim typischen Kater-Kopfschmerz empfiehlt sich Mineralwasser, da Alkohol dem Körper neben Wasser auch Mineralstoffe entzieht, was durch den Genuss von Mineralwasser wieder ausgeglichen werden kann. So ist es manchmal die Frage, ob die Einnahme einer aufgelösten Tablette oder das dazu benötigte Glas Wasser die Linderung bewirkt hat.

Ursachenforschung

Neben Flüssigkeitsmangel können Kopfschmerzen auch andere Ursachen haben: Hektik und Alltagsstress sind nun die Haupttäter. Vermeiden Sie deshalb möglichst allzu viel Stress und gönnen Sie sich öfter mal eine kleine Erholungspause. Gehen Sie nach dem Mittagessen eine kleine Runde um den Block und nehmen Sie sich alle paar Tage eine kurze Auszeit nur für sich, um vom Alltag abzuschalten - sei es, dass Sie sich bei einer Joggingrunde durch den Wald erholen oder sich ein ruhiges Bad und eine gemütliche Lesestunde auf dem Sofa gönnen. Denn auf Anspannung und Stress reagiert der Körper oft mit Kopfschmerzen und zwingt Sie so, sich auszuruhen.

Es gibt aber auch nahezu banale Ursachen für Kopfschmerzen, die Sie vielleicht einfach noch nicht erkannt haben, die sich aber leicht eliminieren lassen. So reagieren manche Menschen empfindlich auf elektrische Geräte: Ersetzen Sie den Radiowecker auf dem Nachtisch deshalb durch einen batteriebetriebenen Wecker. Auch Computer, Handy oder Stereoanlangen und Fernseher im Standby-Betrieb gehören nicht in die Nähe des Bettes. Vielen bereitet der flimmernde Bildschirm am Arbeitsplatz Probleme; versuchen Sie also nach Möglichkeit auf einen Flachbildschirm umzusteigen und entspannen Sie die Augen immer wieder zwischendurch, indem Sie kurze Zeit in die Ferne schauen. Achten Sie auch auf eine richtige Haltung am Schreibtisch, denn Verspannungen im Nackenbereich bringen immer auch Kopfschmerzen mit sich.

Linderung bei akutem Schmerz

Linderung verschafft neben Wasserzufuhr und Ruhe meist ein kühlender Waschlappen auf der Stirn und das Schließen der Augen. Legen Sie sich hin, versuchen Sie sich zu entspannen und massieren Sie mit leichten kreisenden Bewegungen Stirn und Schläfen. Vielleicht hilft Ihnen auch eine sanfte Nackenmassage Ihres Partners. Sträuben Sie sich auch nicht allzu kämpferisch gegen den Schmerz, denn das spannt zusätzlich an. Migränegeplagte sollten zudem das Zimmer abdunkeln und sich eventuell sogar einen Eimer neben das Bett stellen, da es mitunter zu Übelkeit kommen kann. Ruhe und Schlaf sind hier die besten Mittel zur Schmerzlinderung.

Ernährung, Sport und Co.

Ein regelmäßiges Ausdauertraining, am besten an der frischen Luft, beugt Kopfschmerzen ebenso vor wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Neben dem Verzicht auf Nikotin und Alkohol ist hierbei die Regelmäßigkeit das A und O, denn auch ein absinkender Blutzuckerspiegel führt zu Kopfschmerzen. Wer zudem noch zwei- bis viermal in der Woche eine halbe Stunde mit Nordic Walking, Jogging oder Rad fahren verbringt, pustet seinen Kopf frei und wird kaum noch mit Attacken zu kämpfen haben.

Wann zum Arzt?

Wenn die Kopfschmerzen nicht nachlassen oder immer stärker werden, wenn Sie zudem Schwindelgefühl oder Sehstörungen haben oder wenn die Kopfschmerzen nach einem Fall oder einem Stoß auf den Kopf erfolgen, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Kopfschmerzen plötzlich immer häufiger wiederkehren sollten Sie einen Arzt konsultieren.

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