Floating

Der erste Schwebetank wurde von dem amerikanischen Wissenschaftler und Neurophysiologe John Lilly 1954 entwickelt. Er wollte erforschen, wie das Gehirn reagiert, wenn es von allen äußeren Reizen abgeschirmt ist. Dabei fand er heraus, dass das Gehirn in eine Art Tiefschlaf gerät und es dadurch zu einem besonders erholsamen Entspannungszustand kommt. Neueste Erfahrungen zeigen, dass bei dieser Methode der Tiefenentspannung sogar Schmerz- und Rheumapatienten eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden erfahren.

  • In den schallisolierten Pools schwebt der Besucher für etwa 1 Stunde an der Oberfläche einer Salzwasser-Lösung mit einer Temperatur von 35 ºC.
  • Es werden bewusst alle Reize von außen ausgeschaltet, damit Körper und Geist sich vollständig erholen können. Das heißt, man kann sich in geschützter Umgebung in völliger Dunkelheit und Stille vom Alltagsstress erholen. Nach Wunsch werden Floatings jedoch auch mit meditativer Musik oder gedämpftem Licht angeboten.
  • Durch die Aufhebung der Schwerkraft des Körpers, befreit von Geräuschen, Temperaturschwankungen und visuellen Reizen werden die Sinne entlastet und es setzt ein Entspannungszustand ein, wie man ihn nur bei der Meditation oder beim Autogenen Training kennt.
  • 'Floaten' dient nicht nur der Stressreduzierung, sondern auch zur Stärkung des Immunsystems. Bis zu einer Woche nach dem 'Floaten' kann man die Endorphine, die bei dem Entspannungsbad in großen Mengen ausgeschüttet werden, im Blut nachweisen!
  • Es gibt sogenannte 'offene' Becken, aber auch Tanks, die von oben mit einem Deckel geschlossen werden können. Die Schwebebäder gibt es in unterschiedlichen Größen. Manche sind so groß, dass sie auch zu zweit benutzt werden können.
  • Inzwischen gibt es in Deutschland mehr als 50 Floatarien. Eine Stunde in einer der Floating-Anlagen kostet zwischen 45 und 60 Euro.
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