Gutes für den Bauch

Zu schwer oder fettig gegessen, Stress oder ein harmloser Infekt - nicht immer muss hinter Schmerzen im Magen- und Darmbereich ein schwerwiegendes Problem stecken. Bauchschmerzen können vielerlei Ursachen haben und verschwinden meist nach einiger Zeit wieder. Bei akuten Schmerzen, die sich meist auf Verdauungsprobleme zurückführen lassen, helfen oft schon einfache Hausmittel. Die besten Tipps haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Gesunde Ernährung
Grundsätzlich gilt: Ernähren Sie sich gesund. Eine leichte und fettarme Kost erleichtert Magen und Darm die Verdauungsarbeit enorm. Meiden Sie dagegen fettige oder stark angebratene Speisen. Auch Hülsenfrüchte, Kohl, Paprika, Kaffee oder stark kohlensäurehaltige Getränke können dem Bauch ganz schön zusetzen. Probieren Sie am besten einfach aus, was Ihnen bekommt.

Nehmen Sie sich für Ihre Mahlzeiten viel Zeit und genießen Sie das Essen in aller Ruhe. Auch mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt können Magen und Darm besser bewältigen als eine schwere Mahlzeit am Tag. Auf den Genuss eines hochprozentigen Digestifs nach dem Essen verzichten Sie am besten. Den verdauungsfördernden Effekt erzielen Sie auch mit einer Tasse Kräutertee. Zudem wird die Leber nicht unnötig mit Alkohol belastet und die Fettverbrennung nicht verzögert.

Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt ? beispielsweise Hirschquelle Vital, Saftschorlen oder Kräutertees. Ist der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, reguliert sich meist die Verdauung auf natürliche Art und Weise.

Gut für die Verdauung
Auch eine ballaststoffreiche Ernährung fördert die Gesundheit von Magen und Darm. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag. Diese kleinen Gesundheitshelfer stecken beispielsweise in Vollkornbrot, Getreideflocken oder Gemüse. Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Darmflora aus und regen die Darmtätigkeit an. Außerdem sorgen sie dafür, dass schädliche Stoffe schneller gebunden und ausgeschieden werden. Eine ballaststoffreiche Ernährung kann so das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, senken.

Heilkräfte aus der Natur
Seit Jahrtausenden werden schweren Gerichten Gewürze beigegeben. Und das nicht nur des Geschmackes wegen: Denn Kümmel schmeckt nicht nur im Sauerkraut wunderbar, sondern erleichtert auch die Verdauung des Kohls. Machen Sie sich diese kleinen Kniffe zu eigen und greifen Sie in die Trickkiste der Kräuterküche. Vor allem Kümmel, Majoran, Fenchel, Basilikum, Rosmarin, Dill, Lorbeer und Koriander haben eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt.

Erste Hilfe bei Schmerzen
Die Natur ist immer noch das beste Heilmittel. Greifen Sie daher bei leichten Bauchschmerzen zu Kräutertees. Hier bewähren sich vor allem Fenchel, Kümmel oder Pfefferminze. Diese Kräuter enthalten ätherische Öle, die Magen und Darm entkrampfen und beruhigend wirken. Die Blätter von Artischocke, Pfefferminze und Kümmel wirken sich zudem positiv auf die Galle aus.
Bei akuten Bauschmerzen hilft meist Wärme sehr gut. Sie entspannt und lindert Krämpfe. Legen Sie sich am besten eine nicht zu heiße Wärmflasche auf den Bauch. Falls sich die Bauchschmerzen nicht bald legen oder häufig wiederkehren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

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