Radfahren, Joggen & Co. bei Minusgraden

Keine Frage: Eisige Temperaturen, Schnee auf den Straßen oder Schmuddelwetter verderben auch überzeugten Läufern, Radfahrern und Walkern die Lust an sportlicher Aktivität. Doch gerade im Winter sollten Sie darauf achten, aktiv zu bleiben. Denn Sport stärkt das Immunsystem, bringt den Kreislauf auf Touren und sorgt in den trüben Monaten für gute Laune.

Radfahren im Winter

Richtige Kleidung
Laufen, Radfahren und Walken kann auch im Winter wunderschön sein. Denken Sie nur an verschneite Landschaften und die klare Luft. Lassen Sie sich die reizvolle Winterlandschaft also nicht entgehen! Ein bekanntes Sprichwort lautet: 'Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.' Passen Sie Ihre Kleidung also den kalten Wintertemperaturen an. Da Sie beim Joggen und Radfahren schnell ins Schwitzen kommen werden, ist atmungsaktive Kleidung besonders ideal. Sie transportiert die Feuchtigkeit vom Körper nach außen, hält den Körper warm und verhindert, dass Sie sich nassschwitzen und eine Erkältung holen. Auch das 'Zwiebelprinzip' bewährt sich: Tragen Sie mehrere dünne Kleidungsschichten übereinander, die Sie - wenn es Ihnen zu warm wird - auch ausziehen können. Da vor allem der Kopf und die Hände schnell auskühlen, sollten Sie beim Sport im Winter eine Mütze oder ein Stirnband und Handschuhe tragen.

Atmung
Viele Outdoor-Sportler haben bei kalten Temperaturen Schwierigkeiten mit der Atmung. Die kalte Luft schmerzt in der Lunge und verdirbt die Freude an der sportlichen Aktivität. Achten Sie darauf, stets durch die Nase zu atmen. Auf diese Weise wird die Luft vorgewärmt, bevor Sie in die Lunge kommt. So lässt sich auch das Risiko einer Erkältung minimieren.

Vorsicht, Rutschgefahr!
Im Winter lauern aufgrund von vereisten Wegen und Schneematsch viele Gefahren für den Freizeitsportler. Drosseln Sie das Lauftempo und schalten Sie auch mit dem Fahrrad einen Gang runter. Beim Joggen können Sie versuchen, das Gleichgewicht mit den Armen etwas auszubalancieren. Wird der Weg zu rutschig, steigen Sie am besten vom Rad oder gehen Sie ein Stück in normalem Tempo. Tipp: Im Sportfachgeschäft gibt es viele nützliche Hilfsmittel für Winterjogger, -walker oder -biker, zum Beispiel spezielle Aufsätze für Nordic Walking-Stöcke. Lassen Sie sich beraten!

Flüssigkeit
Auch im Winter sollten Sie nicht vergessen, ausreichend zu trinken: Mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, zum Beispiel Mineralwasser wie Hirschquelle VITAL - sollten es sein. Bei sportlicher Aktivität sogar noch mehr. Denn auch im Winter schwitzen Sie beim Sport genauso viel Flüssigkeit aus wie im Sommer.

Nach dem Training
Nach sportlicher Aktivität öffnet sich ein immunologisches Fenster. Jetzt ist das Immunsystem besonders anfällig für Erkältungsviren. Deshalb lautet das Motto: Möglichst schnell ins Warme. Verlegen Sie das abschließende Dehnen am besten in die Wohnung oder den Hausflur, duschen Sie warm und wechseln Sie die Wäsche und Kleidung.

Dunkelheit
An den kurzen Wintertagen haben viele Berufstätige kaum die Möglichkeit, abends noch eine Runde an der frischen Luft zu drehen. Es sei denn, Sie rüsten sich mit Stirnlampe und reflektierender Kleidung aus. Doch haben Sie schon einmal daran gedacht, die Mittagspause für eine kleine sportliche Einlage zu nutzen? Vielleicht gibt es in der Nähe Ihrer Arbeitsstelle einen Park oder ein Waldstück, das sich dafür eignet. Fragen Sie doch auch einmal einen Kollegen. Denn zu zweit macht Sport zweifellos mehr Spaß.

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