Rauf aufs Bike

Ob sieben oder Siebzig - Fahrradfahren zählt zu den beliebtesten Sportarten in ganz Deutschland und bereitet Jung und Alt gleichermaßen Spaß. Mit dem Fahrrad lässt sich nicht nur die Natur erleben, sondern auch Kreislauf und Fitness trainieren. Gleichzeitig schont der Drahtesel die Gelenke und eignet sich damit besonders auch für Menschen, die etwas mehr Gewicht auf die Waage bringen.

Fit mit zwei Rädern

Ob ein kurzer Sprint nach Feierabend oder eine mehrstündige Tour mit der ganzen Familie - der Spaß auf dem Drahtesel zählt zu den abwechslungsreichsten und gesündesten Sportarten. Und das nicht ohne Grund: Radfahren bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung, ohne dabei die Gelenke übermäßig zu belasten. Die allgemeine Fitness und Ausdauer wird zusätzlich trainiert.
Doch dem nicht genug: Wer regelmäßig Fahrrad fährt, stärkt seinen Rücken. Die regelmäßige Beinbewegung mobilisiert die Lendenwirbelregion und die Muskeln an den Rückenwirbeln. Darüber hinaus ist die Rumpf-, Nacken-, Arm- und Schultermuskulatur aktiv, um den Körper während des Fahrens abzustützen. Das entlastet die Wirbelsäule.
Haben Sie die positiven Effekten überzeugt? Dann nicht?s wie rauf auf den Drahtesel! Hier die wichtigsten Tipps für Ihr Fahrrad-Fitness-Programm in Kürze:

  • Optimal sind zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche mit jeweils 60 Minuten Dauer. 
  • Je nach Kondition und Übung lässt sich eine Tour noch effektiver gestalten. Steigern Sie beispielsweise ein wenig das Tempo oder strampeln Sie einmal eine kleine Steigung hinauf. 
  • Behalten Sie stets Ihre Pulsfrequenz mit einem Pulsmesser im Blick. Generell gilt: 180 Schläge in der Minute minus Lebensalter. 
  • Sollten auf längeren Touren Schmerzen im Nacken und in den Handgelenken auftreten, so überprüfen Sie die Sitzhöhe des Sattels und die Lenkerstellung. Als Faustregel gilt: Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn Ihre Ferse bei gestrecktem Bein noch das untenstehende Pedal berührt. So ist es nicht nur bequemer, sondern auch gesünder.

Mit Kindern unterwegs

Radfahren ist ein idealer Sport für die ganze Familie. Gehen Sie mit Kind und Kegel auf große Tour, sollten Sie bei einer längeren Tourenplanung das Alter und die Kondition des Nachwuchses berücksichtigen. Generell gilt: Der schwächste Radler in der Familie bestimmt das Tempo. Mit Kindern unterwegs, geht die Verkehrssicherheit immer vor. Verkehrsreiche Straßen wie beispielsweise Bundesstraßen oder Hauptstraßen in Städten sollten Sie in diesem Fall besser meiden.

So radeln Sie sicher und gesund

- Check:
Vor einer Tour sollte ein gründlicher Sicherheitscheck stehen. Überprüfen Sie den Zustand der Bremsen, Reifen und Lichtanlage sowie der Reflektoren an Ihrem Fahrrad.
- Bekleidung:
Kleiden Sie sich am besten nach dem 'Zwiebelprinzip', um bei Bedarf Kleidungsstücke aus- oder anziehen zu können. Alle Schichten - am besten auch die Unterwäsche - sollten aus atmungsaktivem und feuchtigkeitsregulierendem Funktionsstoff bestehen. Eine zusätzliche Wind- oder Regenjacke für den unvorhergesehenen Regenguss sollte sich ebenfalls im Gepäck befinden. Bei längeren Touren empfiehlt sich eine Radhose mit eingenähtem Sitzpolster, Handschuhe und eine Radbrille. Eines sollte aber auf gar keinen Fall fehlen: der Helm. Er reduziert das Risiko, bei einem Unfall eine schwere Kopfverletzung zu erleiden, um über 60 Prozent.
- Flüssigkeit:
Machen Sie regelmäßige Trinkpausen. Pro Fahrstunde sollten Kinder zwischen 0,5 und 0,75 Liter und Erwachsene zwischen 0,75 und 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Mineralwasser, z.B. Hirschquelle VITAL, das zusätzlich auch den Verlust an Mineralstoffen und Spurenelementen ausgleicht, eignet sich dazu am besten. Auch die altbewährte Apfelsaftschorle ist ein optimales isotonisches Getränk.

 

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