Schön eingeseift

Seife statt Duschgel? Das war lange Zeit verpönt. Doch inzwischen hat man den Seifentrend wiederentdeckt. Schonend zubereitete Pfanzenölseifen mit vielen natürlichen Inhaltsstoffen machen die Haut weich und geschmeidig und bewahren sie vor dem Austrocknen. Inzwischen gibt es die pflanzlichen Seifen überall in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Duftrichtungen zu kaufen.

Schön eingeseift

  • Die schönsten und mit viel Sorgfalt hergestellten Pflanzenölseifen gibt es in speziellen Seifenmanufakturen (oft auch zu finden in Klöstern oder Bauernmuseen). Dort werden sie meist durch die Beigabe von getrockneten Blüten- oder Kräuterblättern noch dekorativer gestaltet und man kann sie sich nach Gewicht von großen Seifenblöcken abschneiden lassen. Aber auch in Apotheken und Drogeriemärkten werden sie angeboten.
  • Zur Herstellung werden ausschließlich pflanzliche, hautpflegende Öle wie Oliven-, Raps-, Kokos- oder Sojaöl sowie Natriumlauge verwendet. Viele Hersteller verzichten inzwischen auf die Verwendung von Palmöl, da sein Anbau die tropischen Regenwälder bedroht.
  • Je weniger Lauge die Seifen enthalten, desto pflegender sind sie. Besonders bei trockener Haut kann man sich die rückfettende Wirkung der Seife zunutze machen. Zusätze wie Avocadoöl, Mandelöl, Shea- oder Kakaobutter sowie Kräuteressenzen und Milch sorgen für noch mehr hautpflegende Eigenschaften und eine feine Konsistenz.
  • Pflanzenölseifen kann man auch selbst herstellen. Dazu braucht man nur das richtige Werkzeug und ein wenig Übung. Kurse werden in Volkshochschulen und den Manufakturen selbst angeboten.
  • So dekorativ und fein duftend sie auch sind, sobald Sie sich einen größeren Vorrat angelegt haben, sollten Sie Ihre Seifen kühl und trocken lagern ? und von kleinen Kindern fern halten, die gern mal in ein so lecker duftendes Stück Seife beißen...
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