Tennissportarten

In Hochgeschwindigkeit sirrt der Ball in Ihre Hälfte, bis Sie ihn mit dem Schläger gerade noch erreichen und in spitzem Winkel zurückschlagen, unhaltbar für Ihren Gegner. Ein Erlebnis, das alle Racket- (Racket = Schläger) oder Tennissportarten auf sich vereinen. Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination werden dabei ebenso trainiert wie Oberkörper- und Beinmuskulatur - und dies nahezu verletzungsfrei und für jedes Alter! Auch der Teamgeist kommt nicht zu kurz, denn gespielt wird meist in Gruppen oder Mannschaften, ob im Verein oder heimischen Garten. Die drei populärsten Disziplinen stellen wir Ihnen vor.

Federball und Badminton - Fünf Gramm mit Tempo 300
Dynamisch bis artistisch wird der nur fünf Gramm leichte Ball so lange wie möglich hin- und hergeschlagen, bis er unhaltbar zu Boden fällt. Dabei bleiben Sie pausenlos in Bewegung, ob Sie wollen oder nicht. Federball ist leicht zu erlernen und eignet sich ideal als Bewegungseinlage zwischendurch. Daher gehören Schläger und Ball in jedes Ausflugsgepäck. Spannt man ein Netz zwischen den Spielern und markiert ein Spielfeld, spricht man von Badminton. In Teilen der Welt bereits Volkssport, eignet es sich besonders für Sportliche, die in Hallen mit hochwertiger Ausrüstung gegeneinander antreten. Jeder der zwei oder vier Spieler versucht dabei, den Ball in der gegnerischen Hälfte auf den Boden zu schlagen. Gespielt werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte.
Weitere Infos: www.badminton.de.

Tischtennis - von Salon-Pingpong zum Olympiasport
Ende des 19. Jahrhunderts als englisches Salon-Pingpong aus der Taufe gehoben, wurde 1920 die erste Weltmeisterschaft im Tischtennis ausgetragen. Heute zählen die deutschen Sportler mit Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov zu den erfolgreichsten der Welt.

Umfasste ein Satz bis 2002 noch 21 Gewinnpunkte, so spielt man heute 3-4 Gewinnsätze bis 11 Punkte. Ausdauer und Kraft sind dabei weniger gefragt als Technik und Reaktionsgeschwindigkeit. Daher können auch Ältere und Sporteinsteiger hervorragend mithalten. Ein weiterer Vorteil: Mit Netz und Schlägern im Gepäck, können Sie überall Tischtennis spielen, ob auf einer wettkampffähigen Feinspanplatte, einem Betonmodell oder sogar einem Ess- oder Bürotisch - Spaßfaktor garantiert. Ab ca. 150 EUR erhalten Sie Tischtennisplatten für den Garten, noch günstiger kleinere Modelle für die Wohnung - die Investition lohnt sich! Für große Erheiterung sorgt hierbei der Rundlauf, bei dem jeder Spieler einer beliebig großen Gruppe einmal schlägt und dann die Seite wechselt, bis er wieder an der Reihe ist, einen Ball anzunehmen. Mit ein bis drei Fehlern scheidet man aus, die zwei letzten Spieler messen sich im Finale.
Weitere Infos: www.tischtennis.de.

Tennis - vom Elite- zum Volkssport
Das erste Wimbledon-Tennisturnier fand bereits 1877 in London statt, heute Teil der Grand-Slam-Turniere, zu denen auch die Australien-, French- und US-Open zählen. Sehr früh waren hierbei auch die Damen mit von der Partie: Als erste Deutsche gewann Cilly Aussem 1931 das Dameneinzel in Wimbledon. Einst eher ein Elitesport, wurde Tennis mit der Ära Becker, Graf und Stich zum Volkssport auf Rasen-, Sand- oder Kunststoffplätzen. Den Ball mit Wucht und Präzision unhaltbar in der gegnerischen Hälfte platzieren - so lässt sich das Prinzip zusammenfassen. Die mindestens zwei oder drei Sätze unterteilen sich in einzelne Spiele, die mit mindestens vier Punktgewinnen (15-30-40-Spielball) entschieden werden. Mit sechs gewonnenen Spielen und einem Vorsprung von zwei Spielsiegen, gilt ein Satz als gewonnen, mit zwei Satzsiegen das Match. Wer über schnelle Beine und einen kräftigen Schlag verfügt, kann bis ins Rentenalter sein Können unter Beweis stellen.
Weitere Infos: www.dtb-tennis.de

Text: www.text-gesundheit.de

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