Tipps bei Heuschnupfen

Heuschnupfen ist für viele ein sehr unangenehmer Nebeneffekt des sonst so beliebten Frühlings. Die Palette der Symptome ist groß: laufende Nase, brennende Augen, Husten, Kopfschmerzen, Schlaffheit, Kreislaufprobleme, Atembeschwerden bis hin zu allergischem Asthma. Einigen dieser Störfaktoren kann man entgegenwirken und vorbeugen. Fangen Sie rechtzeitig an, um dem Heuschnupfen in diesem Jahr den Garaus zu machen.

Lassen Sie sich beim Arzt testen, gegen welche Pollen Sie allergisch sind und beobachten Sie den Pollenflug (im Internet, Radio und Fernsehen und in Tageszeitungen finden Sie Informationen dazu). Wenn Sie wissen, was genau sie quält, können Sie notfalls an bestimmten Tagen den Spaziergang auf der Blumenwiese vermeiden. Übrigens: Kurz nachdem es geregnet hat, fliegen weniger Pollen und Sie können sich unbeschwerter nach draußen wagen.

Entspannen Sie sich! Der Auslöser für brennende Augen, laufende Nasen und Kopfschmerzen ist bei Heuschnupfenpatienten oft Stress. Versuchen Sie es mit Entspannungstechniken, Yoga oder autogenem Training. Das beruhigt das Nervensystem, das für die Hystaminausschüttung verantwortlich ist, die wiederum die Heuschnupfen-Symptome auslöst.

Stärken Sie das Immunsystem! Ein schwacher Organismus ist anfälliger für Allergien. Abhärtung durch Saunagänge, Wechselduschen, genügend Schlaf, wenig Stress und eine vitaminreiche Ernährung macht Sie gegen den Heuschnupfen stark.

Kühlen Sie die Augen! Wenn die Augen anschwellen, brennen oder sich entzünden, legen Sie eine Kühlbrille auf. Auch ein Aufguss aus Augentrostkraut auf Wattepads hilft und beruhigt. Exzesssives Reiben ist dagegen Gift und macht die Schleimhäute noch anfälliger.

Lassen Sie die Pollen draußen! Wenn Sie im Freien sind, sollten Sie versuchen durch die Nase zu atmen. Die Flimmerhärchen wirken wie ein Filter und fangen die Pollen ab. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die Pollen nicht mit in die Wohnung oder sogar ins Bett nehmen, sie setzen sich überall ab. Waschen Sie deshalb vor dem Schlafengehen Ihre Haare und bewahren Sie getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer auf. Lüften Sie immer nur kurz und lassen so oft wie möglich die Fenster geschlossen.

Spülen Sie die Nase durch! Eine Nasenspülung mit Salzwasser spült die Pollen aus und wirkt leicht desinifizierend.

Atmen Sie gut durch! Bei Hustenreiz helfen Efeuextrakt und Inhalationen mit Salzlösung oder Kräuteröl.

Informieren Sie sich in der Apotheke über homöopathische Produkte! Tropfen, die man bei Bedarf einnimmt, können die Beschwerden innerhalb von Sekunden lindern und haben keine unangenehmen Nebenwirkungen.

Bei sehr starken Beschwerden, gegen die Hausmittelchen machtlos sind, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Informieren Sie sich dort auch zu alternativen Therapien, die auf Sie abgestimmt sind. Bei vielen Menschen hilft eine Eigenblut- oder Sensibilisierungstherapie. Letztere kann auf eine recht angenehme Art funktionieren: Jeden Tag wird ein Löffel Honig aus den Blüten gegessen, gegen die Sie allergisch sind.

Und wenn gar nichts hilft: Fliehen Sie vor dem Heuschnupfen! Urlaub am Meer oder in den Bergen ist zur Pollenflugzeit das beste Mittel ...!

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