Wasser ist nicht gleich Wasser

Natürliches Mineralwasser
Natürliches Mineralwasser, wie z.B. Hirschquelle VITAL, stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Quellen. Es ist vor vielen Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten als Regenwasser in die Erde eingedrungen und hat verschiedene Gesteinsschichten durchlaufen. Dabei hat es Mineralstoffe, Spurenelemente und manchmal auch Kohlensäure aufgenommen. Natürliches Mineralwasser ist von ursprünglicher Reinheit und wird direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt. Allen Mineralwässern gemeinsam ist, dass die wertvollen Inhaltsstoffe in gelöster Form enthalten sind. So ist es für den Körper ein Leichtes, die Mineralstoffe und Spurenelemente sofort dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht werden. Natürliches Mineralwasser benötigt als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung, bevor es auf den Markt gebracht werden darf.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Natürliches Heilwasser
Natürliches Heilwasser, wie z.B. Hirschquelle Heilwasser, stammt aus tiefen unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Quellen und ist wie natürliches Mineralwasser von ursprünglicher Reinheit. Es muss direkt an der Quelle abgefüllt werden. Natürliches Heilwasser hat aufgrund seiner charakteristischen Mineralstoffe und Spurenelemente eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung. Es erhält eine amtliche Zulassung, wenn die Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Quellwasser
Quellwasser stammt wie Mineral- oder Heilwasser aus unterirdischen Wasservorkommen und wird am Quellort abgefüllt. Es muss keine ernährungsphysiologischen Wirkungen und keine Mindestmineralstoffmenge aufweisen. Auch Quellwasser darf durch Enteisenung, Entschwefelung oder Zusatz/Entzug von Kohlensäure behandelt werden. Quellwasser muss in seiner Zusammensetzung allen Kriterien genügen, die auch für Trinkwasser gelten, eine amtliche Anerkennung benötigt Quellwasser aber nicht.

Tafelwasser
Tafelwasser ist kein Naturprodukt, sondern ein industriell hergestelltes Produkt. Es wird durch die Mischung von Trinkwasser mit anderen Zutaten und Zusätzen, zum Beispiel Meerwasser, Sole, Mineralstoffe und Kohlensäure, hergestellt und kann an jedem beliebigen Ort abgefüllt werden.

Leitungswasser
Leitungswasser wird aus Oberflächenwasser (Seen, Talsperren, Uferfiltrat von Flüssen), Grundwasser und Rohwasser hergestellt. Gemäß Trinkwasser-Verordnung ist zur Aufbereitung von Trinkwasser die Behandlung mit 50 chemischen Stoffen erlaubt. Vor der Einspeisung ins Rohrnetz durch die Wasserversorger wird Trinkwasser kontrolliert, die mikrobiologischen und chemischen Normwerte werden aber nur bis zur Abnahmestelle des Verbrauchers garantiert. Diese Abnahmestelle ist die Wasseruhr des Hauseigentümers. Gesetzlich ist Trinkwasser so definiert: Es darf die Gesundheit des Menschen nicht schädigen.

Bekommen Sie hier einen Überblick über die verschiedenen Wasserarten und deren Unterschiede.

 
Natürliches Mineralwasser unterirdische Wasservorkommen von ursprünglicher Reinheit - ernährungsphysiologisch wirksam Mineralstoffe und Spurenelemente in Flaschen direkt am Quellort amtlich anerkannt - kontrollierte Qualität
Natürliches Heilwasser unterirdische Wasservorkommen von ursprünglicher Reinheit - heilende, lindernde und vorbeugende Wirkung Mineralstoffe und Spurenelemente in Flaschen direkt am Quellort amtlich anerkannt - kontrollierte Qualität
Quellwasser unterirdische Wasservorkommen muss den Trinkwasserkriterien genügen Mineralstoffe und Spurenelemente (keine Mindestmenge erforderlich) direkt am Quellort keine amtliche Anerkennung
Tafelwasser künstlich hergestelltes Produkt hergestellt aus verschiedenen Wasserarten enthält Zusätze (Meerwasser, Mineralsalze etc.) an jedem beliebigen Ort in Flaschen, Kanistern, Fässern etc. keine amtliche Anerkennung
Leitungswasser industriell aufbereitet aus Grund-, Oberflächen- und Rohwasser mit chemischen Stoffen aufbereitet eventuell schadstoffbelastet mit Blei und Kupfer aus Leitungen - darf die Gesundheit nicht schädigen